Ein Wochenende im Wald

Forsthaus Hohenroth Kreis Siegen-Wittgenstein im Wald

Inzwischen ist es zur Tradition geworden, dass wir, eine Gruppe alter Schulfreundinnen, einmal im Jahr ein Wochenende im Wald verbringen. Und damit meine ich keineswegs Abenteuerurlaub mit Zelt und Klappspaten, sondern sehr komfortabel in einer Ferienwohnung.  

Das Forsthaus

Das Forsthaus Hohenroth ist ein altes, ehemaliges Forsthaus im Stadtgebiet von Netphen im nordrhein-westfälischen Kreis Siegen-Wittgenstein im Rothaargebirge. Das beliebte Ausflugsziel beherbergt ein Café und ein Waldinformationszentrum. Zudem ist es das höchstgelegene bewohnte Haus im Siegerland. Die nächsten Ortschaften sind jeweils 4 bis 5 Kilometer Luftlinie entfernt. Angrenzend an das großzügige Grundstück befindet sich ein etwa 50 Hektar großes Rot- und Dammwildgehege.

1854 wurde eine Bebauung des Forsthauses erstmals erwähnt (damals wurde ein Forsthaus – Königliche Revierförsterei – mit Stallgebäude gebaut), ehe es 1910 wegen Baufälligkeit in eine neue Försterei umgebaut wurde. Obwohl das abseits im Wald stehende Forsthaus nur schwer zu erreichen war, war es dennoch in den Jahren 1930 bis 1970 ein beliebter Ort, da eine kleine Gaststätte betrieben wurde. Händler, Fuhrleute, Holzhauer sowie Reisende kehrten dort ein. Erst 1946 bekam Hohenroth einen Stromanschluss (Quelle: Wikipedia)

Bis 1999 diente das Forsthaus Hohenroth als Revierförsterei im Forstamt Hilchenbach. Danach war es an Forst-Anwärter und Forst-Referendare vermietet. Im Jahr 2002 begann das Forstamt Hilchenbach, das Forsthaus umzubauen und zu renovieren.

Die Ferienwohnung

Die großzügige Ferienwohnung mit insgesamt sieben Schlafplätzen, einem modernen Bad und einer großen Küche befindet sich über dem Café. Es ist die einzige Möglichkeit im Forsthaus zu übernachten und wenn das Café schließt und alle Ausflügler wieder zu Hause sind, hat man dieses Fleckchen Erde ganz für sich alleine. Dann hört man nur noch die Geräusche des Waldes und kann die Stille in vollen Zügen genießen.

Die Umgebung

Durch die Lage des Forsthauses mitten im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge, nahe der Ederquelle und des Rothaarsteigs, bieten sich direkt vor der Haustür eine Vielzahl von Wandermöglichkeiten. Und auch mit dem Fahrrad (vielleicht am besten mit dem E-Bike) lässt sich die unmittelbare Umgebung gut erkunden.

Gut zu wissen

Wenn man im Forsthaus übernachten will, muss man sich in jedem Fall selbst versorgen, da das Café nur samstags und sonntags geöffnet hat. Die Ferienwohnung kann ausschließlich über das Café Waldland per Kontaktformular gebucht werden. Der Buchungsprozess und die Kommunikation im Vorfeld sind leider etwas umständlich.

Fazit

Ein Aufenthalt im Forsthaus Hohenroth ist sehr wohltuend und entschleunigend. Die Ruhe und die einzigartige Geräuschkulisse des Waldes sind mit nichts zu vergleichen. 

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